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Mit dem Fahrrad über die Tulpenfelder durch Holland.

Mit einem Fahrrad durch Holland um die Tulpenfelder zu sehen war ein Wunsch, den Daria schon lange hatte und den ich ihr letzte Woche auch erfüllt habe. Mit Swiss ging es von Zürich nach Amsterdam und von dort mit dem Zug nach Leiden, was rund 20 Minuten entfernt ist.

Leiden – Der Ursprung der Tulpenzucht.

Dass wir unsere Fahrradtour in Leiden gestartet haben, hatte nichts mit der Tulpenzucht zu tun, da wir diesen Fakt erst später erfahren haben. Leiden ist für mich eine kleinere und nicht so hektische Variante von Amsterdam und da ich vor 3 Jahren bereits schon mal dort war und gute Erfahrungen hatte, entschied ich mich von dort aus zu starten. Wie wir auf unserer Bootstour im Keukenhof später gelernt haben, kommt die Tulpe ursprünglich von Kasachstan. Sie nahm ihren Weg über Türkei und Österreich in den Universitätsgarten von Leiden. Damals konnte man sich für den Preis einer Tulpe ein Haus leisten, heute erfreuen sich Menschen aus aller Welt an über 500 verschiedene Sorten.

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Nachdem wir unsere Fahrräder am Bahnhof Leiden ausgeliehen haben, ging es in rund einer Stunde über Voorhout nach Lisse. Holland ist eines der fahrradfreundlichsten Länder, was man auch schnell merkt. Google Maps hat uns nach Start und Zieleingabe direkt 5 verschiedene Touren angeboten. Auf den Hauptstrassen gibt es überall extra Fahrradwege. Entlang unserer Strecke sind wir an einigen Tulpenfelder vorbei gefahren, welche teils öffentlich befahrbar waren. Die prächtigen Tulpenfelder, welche man unterwegs bewundern kann, gehören zur Tulpenzwiebel Zucht. Dafür müssen die Blumen kurz vor dem Verwelken “geköpft werden”, damit dann die Kraft in die Zwiebel geht und sie für eine weitere Zucht verwendet werden kann. Die Blumenzucht findet in Treibhäuser statt, diese Tulpen sieht man unterwegs nicht.

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Lisse – Das Mekka der Tulpenzüchter

In Lisse angekommen erwartete uns auf dem Dorfplatz, auf welchem auch unser Hotel zu finden war eine tolle Willkommensparty, denn in Holland wird an Auffahrt mit Band und Bier die verstorbenen Soldaten aus dem 2. Weltkrieg gedenkt. Pünktlich um 18 Uhr war das ganze Fest vorbei und alle sind nach Hause gegangen, so hatten wir wieder Ruhe in unserem Zimmer, welches direkt zum Dorfplatz lag.

De Vier Seizoenen

Für unsere Übernachtung in Lisse habe ich einen kleinen Geheimtipp entdeckt, ein kleines Bed & Breakfast mit nur 4 Zimmern, welche den 4 Jahreszeiten gewidmed sind und dementsprechend auch so gestaltet wurden. Für rund 130€ ist man eine Nacht inkl. grossem Frühstückskorb, Internet und gratis Kaffee /Tee dort. Das Bed & Breakfast hat ein ausgezeichnetes Restaurant, welches wir jedem empfehlen können.

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Keukenhof
Das grosse Tulpen-Highlight ist sicher der Keukenhof zu deutsch Kräutergarten. Auf den 32 Hektar Land sind rund 14 Millionen Zwiebeln verteilt auf 800 verschiedene Tulpensorten gepflanzt. Von unserem Hotel aus waren wir in 5 Minuten mit dem Fahrrad dort. Unsere Tickets haben wir online auf der Webseite gekauft und mit dem Smartphone vorgewiesen, was bei der Anzahl Touristen sicher eine Zeitersparnis ist. Der Keukenhof ist ein Ort, in welchem man locker einen ganzen Tag bei schönen Wetter verbringen kann. Neben Tulpen gibt es vor Ort noch eine Orchideenausstellung und die Floristen zeigen ihre Schnittblumen Kreationen. Wir haben bei unserem Besuch noch eine Tour mit dem Boot gemacht, bei welcher man rund 45 Minuten um die Tulpenfelder fährt und mit einem Audioguide Informationen zu der Tulpe selber, der Zucht und dem Keukenhof erhält. Ein tolles Erlebnis.
Leider ging es für uns schon viel zu früh weiter in Richtung Haarlem.

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Haarlem – Das idyllische Amsterdam

Nach gut 50 Minuten mit dem Fahrrad haben wir vom Keukenhof unser Hotel in Haarlem erreicht. Nach einem kurzen Bad fuhren wir leider ohne Kamera auf den Marktplatz um in Urban French Bistro Toujours Abend zu essen. Haarlem habe ich eigentlich wegen der Nähe zur Nordsee ausgesucht, was wir am nächsten Tag leider verschoben haben, um Haarlem selber noch besser erkunden zu können.
Für uns ging es dann auch gegen den Nachmittag wieder zurück nach Leiden, damit wir die Fahrräder zurückbringen konnten, um von dort aus dann zum Flughafen Amsterdam zu fahren.

 

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Amsterdam – Ein Spaziergang durch die Kanäle

Da unser Flug bereits um 7 Uhr ging, haben wir entschieden, direkt am Flughafen ein Hotel zu schnappen. Das Sheraton war dabei eine perfekte Wahl. Die Zimmer sind gross und man hat die Wahl, ob man eine Aussicht zum Flughafen und den Pisten haben möchte. Da ich selber noch nie mehr wie 1 Stunde in Amsterdam verbracht habe, haben wie eine Kollegin getroffen, welche in Amsterdam lebt und uns entlang der Kanäle geführt hat.
Beim schönsten Wetter liefen wir über Brücken und durch Gassen und bereuten es, nicht rechtzeitig ein Boot reserviert zu haben.

Amsterdam und die Region um Nord-Holland lohnen sich immer mal für einen Besuch. Leiden kannte ich vorher schon im Herbst und auch im Frühling hat sich die Gegend rund um Amsterdam als wunderschön erwiesen. Die Tour ist für geübte und ungeübte Fahrradfahrer perfekt geeignet und kann jederzeit angepasst werden.

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