Zanzibar The Rock

Kitesurfing in Paje und der Besuch auf The Rock

Auf der südostlichen Seite von Zanzibar, wo sich auch The Rock befindent, malen die Ebbe und Flut den Meeresblick in irrsinnige grüne, weisse und türkisblauen Farben. Ein atemberaubender Anblick, doch mit einigen Tücken. Auch wenn man sein Bungalo direkt am Strand gebucht hat, zieht sich das Meer jeden Tag so weit zurück, dass es mindestens einen dreissig minütigen Spaziergang bedarf, bis man mit der Hüfte im Wasser steht.

Ein Spaziergang bei Ebbe kann ein richtiges Abenteuer sein, denn der Meeresboden offenbart Schätze wie Muscheln, kleine Korallen, Fische und Krebse. Die einheimischen Frauen in bunten Kleider suchen die Netze ab und man trifft mit Glück auf einen Seestern (oder mit weniger Glück auf einen Seeigel). Das Wasser ist sehr warm – ein Paradis zum Baden.

Doch es ist ein anderes Element, welches die Umgebung vielmehr prägt – der Wind. Die Strände um das Dörfchen Paje sind fest in der Hand von Kitesurfer, welche von Sonnenaufgang bis zur Dämmerung den Himmel mit bunten Kites überziehen.

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Anfänger willkommen

Eine Kitesurfing Schule nach der anderen reihen sich entlang des Strandes und die einheimischen Verkäufer von Spice und Fishing Tours gehen fast in der Menge unter. Das Publikum ist eher jung und international – Deutsche, Franzosen, Dänen und Engländer. Viele sind mit Kindern unterwegs und geben ein entzückendes Bild ab mit ihren in Billabong T-Shirts gekleideten Babies. Allerdings ist es keine gemeinsame Community, sondern mehr viele Gruppen für sich – wenn man sich für eine Schule entschieden hat, wird man auch eher dort rumhängen.

Auch wir haben uns für einen Kitesurfing Kurs entschieden und haben ihn trotz mehrfachen Sonnenbränden unglaublich genossen. Unsere Wahl traf auf das Kite Center Zanzibar, da alle anderen Schulen über Neujahr ausgebucht waren. Der Anfängerkurs, welcher 9h dauert, kostete 290 Euro pro Person (+5% bei der Kreditkartenzahlung). Nach 3 Tagen Fun, Anstrengung und reichlich geschlucktem Salzwasser können wir unseren deutschsprachigen Lehrer Viktor bestens weiterempfehlen – er hat stets darauf geachtet, dass die Techniken zur Routine werden, ohne uns den Spass am Kitesurfen zu nehmen.

Unbedingt mitnehmen: Sonnencreme 50+ und Sonnenbrille – die von Plusmax hat mich komplett überzeugt. Auch ein langarm Surfshirts ist sehr empfehlenswert, denn die Sonne ist echt stark. Unsere Ausrüstung und die der anderen Kitesurfer könnt ihr im folgendem Video sehen.

Eine andere Schule, welche einen guten Eindruck gemacht hat, aber leider ausgebucht war, hiess Zanzibar Kite Paradise. Diese Schule ist zwar kleiner, aber von Deutschen geführt. Wer mal zur Abwechslung wieder europäischen Kaffee möchte ist in ihrer Coffee Bar bestens aufgehoben.

 Food & Drinks

Unsere Kite-Schule lag direkt neben dem neu restaurierten Lokal Mr. Kahawa. Diese Bar diente für uns als unerschöpfliche Mango Smoothie, Beef Wraps, Sesam-Chicken Salads und Internet Quelle. WiFi ist rar in Paje, vor allem schnelles WiFi, und das mobile Internet Netz steht fest nur auf EDGE. Diese Bar sollte man besuchen – das organische Essen und die Hängematten heben sich deutlich von den übrigen, fast ausschliesslich zu den Hotels gehörenden Restaurants ab. Die Preise sind in Tansania Schilling oder in Dollar angegeben – man kann aber auch in Euro zahlen.

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The Rock

Dieses Restaurant kommt garantiert in jedem Reiseführer vor, wenn nicht dort, findet man spätestens beim Suchbegriff „Zanzibar“ viele Fotos davon. Man hört und liest viel Gutes über The Rock, so dass auch wir unbedingt mal einen Abend dort verbringen wollten. Natürlich durften die Fotos nicht fehlen, weshalb wir euch direkt mal drei Tipps mit auf den Weg geben.

  1. Reserviert euch den Tisch nicht zu spät (ja man sollte reservieren), die Sonne geht auf der anderen Inselseite unter weshalb es gegen 19 Uhr schnell dunkel wird. Das Problem: Ebbe und Flut sind auch hier vorhanden, was bei uns dafür sorgte, dass wir die Bilder, auf welchen wir Wasser um The Rock haben wollten, erst gegen 18.30 machen konnten. Alternativplan: Einen Tagesausflug vor Ort machen, baden, bei den Hotels zu Mittag essen, Fotos schiessen und gegen 17 Uhr bereits auf The Rock den Apero mit Sonne geniessen.
  2. Der starke Wind stört euch auch beim Selfies machen. Also Frauen – Haare zusammenbinden.
  3. Juhe das Wi-Fi ist recht schnell – für einen Livestream wird es zwar nicht ganz reichen, aber Fotos posten geht problemlos.

Wir hatten einen wunderschönen Abend auf The Rock. Das Essen war sehr gut, die Ambiente gemütlich und romantisch zugleich. Wenn sich The Rock gegen 20 Uhr füllt, kann die Bedienung schnell in Stress geraten und das eine oder andere verwechseln, wie es am Nachbartisch einige Male passiert ist. Jedenfalls nicht stressen lassen – es ist Afrika, wo man alles etwas langsamer nimmt.

Wer auf The Rock isst, kann auch mit Kreditkarte zahlen (+5%). Für Planer unter euch: der Tisch kann auch bequem von zuhause aus auf der Webseite reserviert werden. Taxifahrer kennen The Rock auf der ganzen Insel, wir hatten einen Fahrer, welcher uns für $20 hin und zurück gefahren hat.

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