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Die Region um den Titicacasee in Peru und Bolivien

Auf unserer Reise von Peru nach Bolivien entschieden wir uns, einen Stopp am Titicacasee auf beiden Seiten einzuhalten. Der Titicacasee ist der höchste von Schiffen befahrbare See auf der Welt. Da geglaubt wird, dass die Inkas genau aus diesem See erstanden sind, war dies ein Grund mehr ihn uns etwas genauer anzuschauen.

Puno – Die Seeseite von Peru

Von Cusco aus ging es auch hier wieder mit dem Cruz del Sur Nachtbus nach Puno. Früh morgens angekommen bezogen wir unser Hotel, welches wir extra bereits für eine Nacht vorher gebucht haben, um noch richtig ausschlafen zu können. Nach ewigen Diskussionen mit dem Conde de Lemos Inn bekamen wir dann auch noch einen halben Tag später unser gebuchtes Zimmer und konnten den Tag in Puno starten. Puno selber hat meiner Meinung nach nicht viel zu bieten. Wer jedoch etwas Spezielles sehen möchte, sollte sich die schwimmenden Inseln anschauen.

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Schwimmende Uros Inseln – Menschen die auf dem See leben

Die schwimmenden Inseln sind eine Gruppierung von mehreren Inseln welche von Menschen werden, welche darauf leben. Diese Inseln werden aus Schilf, welches im Wasser wächst, gebaut. Durch die im Schilf enthaltene Luft schwimmen diese auf der Oberfläche. Durch die Feuchtigkeit geht jedoch nach einiger Zeit die Luft verloren, weshalb eine neue Schicht Schilf auf die alte gelegt wird, somit hat es auf der Insel oft Stellen, welche weniger dick sind. Dadurch fühlt man sich oft wie auf einem Wasserbett. Die Inseln sind mit Ankern fest an einer Stelle befestigt, können aber nach belieben umgezogen werden – zum Beispiel, wenn einem der Nachbar nicht gefällt.

Auf einer etwas grösseren Insel befindet sich eine Schule. Die Menschen vor Ort verdienen ihr Geld durch die Einnahmen der Touristen welche Souvenirs verkaufen, die von den einheimischen Frauen selber hergestellt wurden. Die Frauen kümmern sich also um die Touristen, während die Männer Fische jagen oder Schilf sammeln, um die Insel zu verbessern. Auf der Insel werden auch Haustiere gehalten. Diejenige, welche wir besucht haben, hatte einen Flamingo. Andere Inseln haben Katzen oder Hunde.

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Transfer von Peru nach Bolivien

Um von Puno/ Peru nach Copacabana/ Bolivien zu kommen, sind wir einmal mehr mit einem Bus gefahren. Bei der Buchung sollte man darauf achten, dass dieser am Tag die Grenze überschreitet, da man erst in Peru “auschecken” muss und dann in Bolivien rein kann. Dieses ein- und auschecken sollte neben dem Eintrag im Pass und der Tourismus Karte unbedingt auch elektronisch passieren, da sonst von einer illegalen Einreise ausgegangen wird. Die Fahrt dauerte rund 3 Stunden, wovon man sicher 30 Minuten beim Zoll und der Passkontrolle steht. Bei einem guten Busunternehmen wird man im Bus bereits bestes über den Vorgang bei der Grenze informiert und erhaltet alle nötigen Formulare um diese schon ausfüllen zu können. Nach der Grenze dauert die Fahrt noch knapp 15 Minuten und man ist in Copacabana, wo man direkt 2 BOB pro Person zahlen darf (Tourismusabgabe). Das bolivianische Geld haben wir übrigens in einer kleinen Menge schon von Zuhause mitgenommen. Bei der Grenze kann man das Geld zwar wechseln, doch der Kurs ist natürlich nicht optimal.

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Copacabana – Die Seeseite von Bolivien

Auch wenn unser Guide auf dem Weg zu den schwimmenden Inseln sagte “Titi” sei in Peru und “caca” in Bolivien, wird dieser schlechte Witz nur noch schlechter, wenn man dann mal in Copacabana ist, denn hier ist es definitiv schöner als in Puno. Für die Übernachtung haben wir auf Instagram einen super Tipp erhalten und direkt im Hotel La Cupula ein Zimmer gebucht. Das Hotel ist bei Backpackers sehr beliebt, hat aber auch tolle Zimmer für Paare und Familien. Vom Hotel aus hat man einen schönen Blick über Copacabana und ist auch nicht mehr ganz so weit vom Hausberg entfernt, der noch etwas höher ist. Nachdem wir im Hotel ausgepackt haben, sind wir direkt mit einem Boot zur Isla de Sol gefahren und haben versucht, innerhalb 1,5 Stunden den Berg zu erklimmen, was sich allerdings als unmöglich erwies, da wir in dieser Zeit auch wieder zurück beim Boot sein mussten. Wer die Insel etwas mehr geniessen möchte, sollte also am Morgen hinfahren und ein späteres Boot zurücknehmen. Copacabana ist ein sehr touristischer Ort, dennoch gibt es nicht viele guten Restaurants, weshalb wir euch leider keines wirklich empfehlen können. Nach einer Nacht und einem gemütlichen Frühstück im Hotel ging es für uns weiter nach La Paz der wohl wichtigsten Stadt von Bolivien, doch dazu mehr in einem neuen Beitrag 😉

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Was man im Nachhinein besser machen kann:

  • Wenn man am Morgen in Puno ankommt, ist es möglich sich die schwimmenden Inseln anzuschauen und danach weiter nach Copacabana zu fahren. Am Bus Terminal werden auch bei früherer Ankunft Tours dorthin verkauft. Der Hafen befindet sich übrigens direkt neben dem Busterminal.
  • Isla del Sol am Morgen besuchen, denn die Nachmittagsoption bietet zu wenig Zeit auf der Insel.
  • Frisch gefangen Fisch am Strand von Copacabana essen, anstatt ein gutes Restaurant suchen.

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